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Geschichte

Am 15.Juni 1933 gründete Werner Deubner ein Augenoptik-Fachgeschäft in der Mühlhäuserstr.3, gegenüber dem Ratskeller.

Es war das erste dieser Art in Langensalza. Bis zu den Kriegswirren der Jahre 1942/43 führte Werner Deubner das Geschäft gemeinsam mit seiner Frau Johanna.
Er prüfte die Augen, fertigte die Brillen, führte Reparaturen aus und seine Frau machte die Buchhaltung.

1942 wurde Werner Deubner zum Kriegsdienst eingezogen. Das Geschäft musste geschlossen werden, da keine Fachkraft zu bekommen war. Ein Jahr später wurde von der Innung ein Pächter eingesetzt, denn es mussten Brillen für die Wehrmacht gefertigt werden.

Nach dem Kriegsende führte Johanna Deubner mit dem Meister Georg Karbstein das Geschäft bis zur Rückkehr ihres Mannes 1947 weiter.
In den Nachkriegsjahren bemühte sich Werner Deubner sein Geschäft weiter auszubauen. So fuhr er schon damals nach Bad Tennstedt und führte dort Sprechtage durch.

1956 wurde sein ältester Sohn Dieter als Lehrling eingestellt. Nach der Ausbildung und der Gesellenzeit absolvierte er von 1960-1962 sein Meister-Studium in Jena.

In den 70-er Jahren mussten alteingesessene Handwerksbetriebe aus der Mühlhäuserstraße weichen, es sollte eine sozialistische Einkaufsstraße entstehen.
Seit 1977 befinden sich die Geschäftsräume in der Straße Vor dem Schlosse.
Aus Altersgründen übergab Werner Deubner 1984 die Firma an seinen Sohn Dieter und dessen Ehefrau Eva.
Unter den in den letzten Jahren ausgebildeten Lehrlingen war auch der Enkel Peter.

Nach beendeter Lehr- und Gesellenzeit absolvierte er von 1987-1989 sein Meister-Studium in Jena.
Seit 1989 ist Peter Deubner mit seiner Frau Cathrin im elterlichen Betrieb tätig.
Cathrin Deubner erlernte ebenfalls den Augenoptik-Beruf und machte ihre Lehre in Berlin. Auch sie absolvierte von 1987 - 1989 das Meister-Studium in Jena.



Nach den Fall der Mauer konnte sich die Firma freier entwickeln.
In Bad Tennstedt wurde wieder Fuß gefasst und im Jahr 1991 eine feste Filiale eingerichtet.
Im Jahr 1992 wurden die Geschäftsräume Vor dem Schlosse komplett umgebaut und saniert.

Es wurde ein großer, moderner Ladenbereich geschaffen und zwei Augenprüfräume eingerichtet. Einer davon befindet sich im neu entstandenen Kontaktlinsen-Pavillion.
Die Werkstatt befindet sich in der 1. Etage, wo genügend Platz für Maschinen und die Geräte ist.